walking on sunshine

Laufen ist Laufen sollte man meinen. Weit gefehlt.

Es gibt so viele Arten des Laufens und frei nach dem Motto „Zeit ist Geld“ läuft man (bewusst) langsam, denn wer langsam läuft hat Zeit, sprich Geld.

Komische Denkweise? Ich finde das gar nicht mal so unlogisch.

Ich, als doch recht kurz geratene Person habe es mir angewöhnt schnellen Schrittes herum zu schreiten. Ich komme gerne auf möglichst schnellem, direktem Wege an mein geplantes Laufziel. Hier in China wird mir da jedoch einfach ein Strich durch die Rechnung gemacht und ich werde deutlich entschleunigt.

Die Pekinger gehen mit einer solchen Ruhe durch den Fußgängerdschungel. Sicherlich, es gibt auch Stadtbewohner die es extrem eilig zu haben scheinen und auch diese, die wohl eher wegen exzessiven Smartphonegebrauchs sich langsam durch die Massen schlängeln.

Oft nervt es mich sehr so „entschleunigt“ zu werden aber eigentlich finde ich, ist es eine gute Sache. In Deutschland ist mein Alltag sehr stressig und ich hetze oft zwischen Uni, meinen 2 Jobs und Freizeitaktivitäten hin und her, gehe jedoch nicht in Ruhe und Gelassenheit meinen Weg. Dabei ist das Laufen, wann man es sich mal so überlegt eine tolle Gelegenheit nicht nur sein gelaufenes sondern auch sein gelebtes Tempo etwas zu entschleunigen und sich ein bisschen Zeit zu nehmen und von A nach B zu gelangen. An den jeweiligen Punkten geht das Leben ja doch schnell genug weiter.

Ich versuche also mein kulturellen Kompetenzen zu erweitern, indem ich mich bewusst nicht über die Gangart einiger Menschen aufrege sondern versuche die „Ruhe“ beim Laufen etwas mehr zu genießen.

Und es ist tatsächlich so entspannend sich Zeit zu nehmen zu Laufen.

 

Walking is walking. That’s what I thought but I was far worng.

There are so many types of walking and tot he slogan „time is money“ you walk slowly as who walks slowly has time that is money.

Weird way of thinking? Actually not.

I, as I’m an rather short person I got used to walk real quick through my surroundings. I like getting directly an das fast as possible to my walking destination. Here in China this way of walking was not accomplishable. I’ve gotten slowed down quite a bit.

The people in Beijing are walking in such a slowly peaceful way through this jungle, it is truely inspiring. Of corse there are also people who seem in a rush and of corse there are also a lot of people their style of walking might rather be caused by their exessive use of their smartphone and thats because they slowly walk through the masses.

Often I feel bugged out because of getting slowed down so much but actually I think it’s a good habbit. In Germany my daily life is quite stressful and I keep rushing from uni, 2 different jobs and leisure activities without hesitating. But I don’t walk even-tempered and unhurried. Actually walking is, if you clearly think about it, a good opportunity to not only slow down your actual walking speed but also the mental speed of your life and take some time to get from point A to point B. At theparticular destinations life rushes again anyways so why not take some time off?

I try to expand my intercultural social skills by consciously trying to addapt the „chinese way of walking“ and not keep getting bad-tembered because someone slows me down.

And actually it is so much more relaxing using that style of walking.

 

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Was ist hier eigentlich los?

 

Ich habe mich seit meinen schönen Kurzausflügen nicht mehr zu Wort gemeldet und möchte das doch noch einmal kurz tun.

Wir befinden uns gerade mitten in der Klausurvorbereitung. Was heißt das für uns dieses Semester? Zuerst einmal viele Fragen; wie werden die Klausuren aussehen? Welche ist mündlich? Welche schriftlich? Wie lange werden die Klausuren sein? Wie wird es sein in allen Fächern auf Chinesisch geprüft zu werden? Werde ich meine Ansprüche erreichen können?

So viele Fragen und doch bleibt uns nur eines übrig: lernen, lernen, lernen. Jeden Tag hunderte Vokabeln wiederholen und natürlich kommen auch jetzt noch Neue hinzu. Unser Semester hier ist deutlich länger als das in Deutschland und das merkt man langsam. Einige Studenten schwächeln gesundheitlich und bei manchen ist einfach die Luft raus. Hilft aber alles nichts und es ist ja ein Ende in Sicht. Diese Woche ist die letzte reguläre Unterrichtswoche, es folgt noch eine Woche mit Wiederholungsstunden in allen Fächern und dann, dann ist es soweit; die Woche der Klausuren ist da. Darauf haben wir die letzten viereinhalb Monate hingearbeitet und eigentlich sind wir auch guter Dinge die Klausuren meistern zu können – von kleinen Momenten des Verzweifelns mal angesehen.

Wieso tu ich mir das nochmal alles an? Weil ich es (meistens) liebe. So einfach.

Unten hänge ich Euch noch ein-zwei Bilder von interessanten Jobs dran. Die Bilder habe ich hier über die Zeit geknipst. Viel Spaß damit 🙂

 

Since my trips I didn’t have any time to write again but I want to take this opportunity to tell you what’s going on right now.

We’re right in the middle of our preparartion for our upcoming exams. What does that mean exactly this semester? First of all many questions; how will the exams be like? Which one will be an oral exam? Which will be written exam? How long will the exams be? How will it be like to be tested in chinese? Will I be able to meet my expectations?

So many question but in the end there is only one thing to do: study, study, study. Every day repeating hundreds of words and sentences structures and of corse there are still new words coming along every day. Our semester here is longer than any other semester we’ve went through before and we slowly can see the difference. Some students are a little weak and are getting sick and some just want to finally get it over with. But it’s of no avail and the end is so close. This week is the last week of regular classes. Next week we have repeating classes coming up for each subject and then it’s there; our week of examinations. The exams we’ve been focusing on the last four and a half months and all in all we are quite confident we will be able to pass the exams – except for some short moments of self-doubt of corse.

Why do I even put myself through all that? Well, because I love it (at least most of the time). It’s just as simple as this. 

I will give you some photos of interesting jobs below. I took the photos over the time whenever I came upon such a job – so enjoy 🙂

 

Xi’an – 西安

Unser letzter Trip vor der Klausurenphase: Xi’an. Auf diesen Wochenendausflug habe ich mich besonders gefreut. Donnerstag Abend ging es mit dem Nachtzug los und nachdem wir morgens in unsere wunderschöne Wohnung gezogen sind und uns etwas frisch gemacht haben ging es dann direkt los zur wohl größten Sehenswürdigkeit neben der Großen Mauer und der Verbotenen Stadt: zur Terrakotta-Armee.

Wir entschieden uns gegen den Bus und nahmen ein Taxi, damit wir dort mehr Zeit haben. Es war brütend heiß als wir bei der Terrakotta-Armee ankamen und ich versuchten uns hauptsächlich drinnen bzw im Schatten auszuhalten um nicht komplett einzugehen. Die Terrakotta-Armee war wirklich unglaublich beeindruckend. Seit den 70er gehen die Ausgrabungen bereits und sie sind noch nicht am Ende angekommen. Respekt an die Leute, die seit Jahren Tag ein und Tag aus puzzeln und pinseln was das Zeug hält. Was die Terrakotta-Armee genau ist erfahrt ihr hier (das auszuschreiben würde dann doch etwas den Rahmen sprengen).

Nach dem Besuch der Armee liefen wir noch ein kleines Stück zum Grab von Qin Shihuangdi. Dort sind wir Zeuge einer super interessanten Darbietung einer Gruppe aus Taiwan geworden (auf den Fotos die Damen in gelb).

Danach nahmen wir dann den Bus zurück und nach einem leckeren Spezialitäten-Essen ging es dann in unsere Wohnung. Mit einem Film und einem kühlen Bier haben wir dann den Abend ausklingen lassen.

Tag 2 ging für uns sehr früh los, da wir vor der Mittagshitze unseren ersten to-do-Punkt des Tages abgearbeitet haben wollten. Wir machten uns also um 8 auf den Weg zur Stadtmauer. Also, wir wohnen zwar direkt an der selbigen aber die Wände hochgehen können wir dann leider doch nicht. Auf dem Weg zum Tor stießen wir auf einen tollen kleinen Straßenmarkt, der allerlei chinesisches Essen zu super günstigen Preisen anbot. Schön daran war auch; weit und breit keine Ausländer – außer uns natürlich und wir stehen uns inzwischen ja als Chinesen, wenn auch als Pekinger 😉

Auf der Mauer mieteten wir uns Fahrräder, da uns gesagt wurde das dies die schönste Art wäre die 14km lange Mauer zu besichtigen. Wir hatten auch wirklich super viel Spaß – bis auf einen kleinen Uhrenverlust-Zwischenfall auf Hannas Seite und der trotz früher Uhrzeit drückenden Hitze. Nach dem Mauerbesuch ging es wieder in die Wohnung. Duschen. Abkühlen. Frisch machen. Und weiter.

Jonas, Vincent und ich hatten mit einigen Dänen, die auch gerade in Xi’an waren ausgemacht das wir uns an der Moschee treffen würden. Hanna blieb hitzebedingt in der Wohnung zurück. Die Moschee war wunder wunder schön. Habe selten eine so schöne religiöse Einrichtung in China gesehen (und das obwohl ich durchaus sehr verwöhnt bin mit den ganzen Tempeln die ich bereits sehen durfte und die auch alle echt schön waren). Nach dieser Draußenaktivität stürmten wir erstmal den nächsten Starbucks wo wir uns wieder auf eine denkfähige Temperatur brachten, ein bisschen miteinander quatschen bevor es für die Dänen zurück zum Hostel und auf zum Bahnhof und für uns in die Wohnung und zum nächsten to-do-to-see-Punkt ging.

Zu viert machten wir uns auf zur Pagode, die abends wirklich einiges zu bieten hatte. Mit Wasserspiel und Beleuchtung war es wirklich eine super Stimmung die sich uns dort bot.

Der Hunger trieb uns dann weiter wieder zurück Richtung Moschee wo eine Fressgasse der Extraklasse auf uns wartete. Überall gab es die verschiedensten Leckereien. Wir probierten uns munter durch das Riesenangebot und waren rundum satt und zufrieden als wir wieder in der Wohnung angekommen den Abend mit einem weiteren Bierchen und einer entspannenden Talkshow beendeten.

Der 3. Tag war dann doch etwas unspektakulär, da wir bei 40 Grad im Schatten – es wäre schön gewesen hätte es diesen denn auch irgendwo gegeben – nicht in der Stimmung waren noch irgendetwas zu unternehmen. Mitsamt unseres ganzen Gepäcks, da wir um 12 die Wohnung verlassen mussten schleppten wir uns zum nächsten Kaffee, wo wir uns unseren Vokabeln widmeten bevor es noch schnell etwas zu Essen gab und wir um halb 6 den Zug zurück nach Peking erwischen mussten. Der Bahnhof war proppevoll und wir waren heilfroh bereits eineinhalb Stunden früher dagewesen zu sein und somit keinerlei Stress gehabt zu haben mit Ticketabholen, Sicherheitskontrolle und sich in den Zug schieben bevor dieser sich in Bewegung setzte.

Die Fahrt zurück war diesmal nicht ganz so schön. Auch wenn ich sonst ein Riesenfan von Nachtzügen bin, diese Nacht konnte ich kaum schlafen. Dementsprechend müde bin ich gerade beim Schreiben des Blogposts und ich bitte um Verzeihung für eventuelle Ungereimtheiten…auf ein Baldiges.

 

Last trip before our final exams of this term: Xi’an. I was so excited for this city as many many people told me it’s the most chinese city and it was a lot to show off with. Thursday afternoon we hopped on the nighttrain to get us to Xi’an whilst sleeping. After setteling down a little in our apartment we got ourselfs ready to visit the first and probably most famous secnic point apart from the Great Wall and the Forbidden City: the Terracotta-Army/Warriors. We decided to take a taxi to get there as the bus would just have taken too long to have enough time there. It was extremely hot and we tried to spend most of time inside or in the shade – if there was any. The Terracotta-Warriors are truely amazing. Since the 1970’s they are puzzeling like there is no morning and the’re still not finished with the Army. Respect for that though. What this Army all it about? You can read it up here (writing it down by myself would just expand this post immensively).

After visiting the army we took a short walkt o visit the tomp of Qin Shihuangdi and were able to watch a strangely impressive „show“ of some yellow-group who travelled from Taiwan to this tomp to worship it.

Taking the bus back home got us real tired and we decided to end the day with some special Xi’an food for dinner, a beer and a movie at our apartment.

Day 2 started quite early as we wanted to do our first to-do-point of today before the midday sun would melt us away. We left the house at 8am and took a little walk at the city wall to find the next gate to get up. While searching for that we ran into a super cute street market. They were selling all kind of chinese goods to make some delicious chinese dishes. Good thing too: no foreigners around – except for us but we declare ourselves as chinese or to make it more specific Beijinger 😉

On top of the wall we rented some bicycles as we were told that would be the nicest way visiting the 14km long city wall of Xi’an. It was actually so much fun even though Hanna lost her watch and the heat was giving us a little extra treat by hitting the 40degree at 11 in the morning – thanks for that.

Back to our apartment: shower. Cooling down. Refresh. Off we go.

Vincent, Jonas and me wanted to meet up with some danish students who also spent the weekend in Xi’an. Hanna stayed home due to the heat. We met at a mosque which was soooo beautiful. Probably some of the prittiest religious „institutions“ I’ve visited in China so far (I mean I’ve already been treated nicely with all those impressive temples I’ve gotten to see). After that sort of outside-activity we headed straight into the next Starbucks for some refreshing and cooling down time, little talks and conversation before the others had to get back to their hostel und prepare getting the train later on and we went back to our apartment to get changed, collect Hanna and start our evenening program for day 2.

Showering the third time that day. I really hate it. It makes your skin just go crazy. But staying the same fort he whole is also bad for the skin as sweat it not the best thing to keep on your skin for ages. Completely refreshed we went to see the pagoda as in the evening the light and the fountains are just beautiful to watch. It was so nice and calming if we wouldn’t have been so hungry so we took a cap back towards the mosque because close to that we heard of a food street everyone should have visited when in Xi’an.

The expectations haven’t been put too high up. Weh ad a blast trying all kind of chinese snacks and we were absolutely satisfied when we went back to our apartemtn where we had another beer to cool us finally down for bed.

Day 3 wasn’t that spectacular as it was too hot to do ANYTHING at all. We had to leave the apartment at 12pm so we had all our luggage with us and we barely made it to the next café where we sat down hoping to somehow being albe to cope with the heat and studying a little as exams are coming up.

Bevore we caught the train at halb past 5 we had lunch, prepare ourselves with some snacks and stood in line for aged to get our tickets. Luckily we were 1,5h early at the train station so we weren’t in a hurry. With about a million other people we were crawling down the way tot he train.

Way back wasn’t as good as it usually is for me. You know I’m a real fan of nightsleeper but this time I slept real bad and I don’t even know why. Therefore I’m almost falling asleep writing this post so please don’t go too hard on me whilst reading…until then.

 

Müder Drache – the tired dragon

Ich habe jetzt fast die 100 Tage geknackt. Was habe ich bis jetzt mitgenommen?

Naja. Eigentlich ist mir vor allem eines in den letzte den 3 Monaten aufgefallen. Sollte ich China mit einem einzigen Wort beschreiben wäre es im Moment wohl das Wort „müde“ was mir als erstes in den Sinn kommt. Wenn ich U-Bahn oder Bus fahre ist es einfach das was mir am meisten auffällt, wie unfassbar müde die Menschen aussehen.

Sie schlafen, wo sie gerade zur Ruhe kommen können. Wobei der Begriff Ruhe in Bus und Bahn ein doch eher dehnbarer Begriff ist. Die Menschen schlafen sogar im Stehen.

Obwohl ich meine Mitmenschen hier in China um mich herum allgemein als lebensfreudig beschreiben würde und oft auch als Überlebenskünstler, die trotz aller Sorgen immer einen Witz oder ein Lächeln auf den Lippen haben, ist es doch deutlich sichtbar das der Erfolg der „Werkbank der Welt“ auf den Schultern der Bevölkerung errungen wurde.

In keinem anderen Land der Welt ist die Selbstmordrate so hoch wie in China. Selbst Grundschüler zerbrechen an dem Druck und nehmen sich das Leben. Kein Wunder, der Druck unter 1,3mrd Menschen etwas „Besonderes“ zu sein, heraus zu stechen aus der Masse. Man muss schon, auf gutdeutsch richtig ranklotzen um an der Spitze mithalten zu können und da ist es egal in welchem Bereich. Der Druck ist überall unfassbar hoch.

Das Thema „müder Drache“ bringt mich dann auch zu dem Thema Selbstmord mit dem ich mich schon länger auseinandergesetzt habe. Ich finde es ist ein super wichtiges Problem in China, was auch noch sehr viel dramatischere Ausmaße annehmen wird. Ich kann mir inzwischen echt vorstellen später mit einer Organisation zusammen zu arbeiten, die sich mit dieser Thematik in China beschäftigt.

 

I almost made it up to a 100 days in China. What did I experience so far?

Weel, there is one thing which caught my eyes many many times during the last 3 month. I f someone would ask me to find ONE WORD to describe China, the firt word which comes to my mind, at this moment the word would be „ tired“. When I’m riding wether on bus or train ist hat somthing which I recognized, how extremely tired the people seem to be.

They sleep wherever the get the chance to, wherever they are able to settle down a tiny little bit. Even though quiet is not the word I’d link with buses and trains in Beijing. They even sleep while standing.

Normally I’d describe the chinese people who are surrounding me as friendly, warm-hearted, always smiling. A lot of people don’t have any money at all and they are just super survivalists in my opinion and I’m fascinated by how positive they are. But as they settle down you can tell that „the worlds workbench“ has been brought up on the shoulders of these people.

In no other country in the world are so many people commiting suicide. Even Primary School students commit suicide, due tot he pressure they can’t stand no longer. No wonder, to be something „special“ in a country with 1,3 billion inhabitants you really have to step on it to reach the top of the tops. Regardless to the sector your competing in the pressure is incredibly high.

This topic oft he „tired dragon“ leads me to a topic I already did some work and research on which ist he problem of the continously raising suicide rate in mainland China. I think over the next following years this problem will rise in a dramatically way. By now I already can image, or can see me working with an organization from Europe which deals with the suicide, depression and burnout subject. Gaining awareness for such a sensitive but important topic is such an important matter I’d love to work on.

Datong – 大同

Zeit für Trip Nummer 2. Dieser ging nach Datong (大同). Ich bin ehrlich gesagt kein großer Fan von chinesischer Reiseorganisation. Es ist alles sehr stark vorgegeben, getaktet und man verbringt viel Zeit mit Fahrerei. Da ich das aber vorher schon aus Erfahrungen kannte wusste ich wofür ich mich angemeldet hatte und nahm das in Kauf.

Freitag morgen um 7 Uhr Treffpunkt Uni. Wir machten es uns im Bus bequem, denn die bevorstehende Busfahrt würde 5-6Std dauern. Ich nutze die frühen Morgenstunden um nochmal eine Runde zu schlafen. Als das nicht mehr möglich war unterhielt ich mich mit Vokabeln lernen. Time Efficiency und so.

Gegen 1 Uhr kamen wir am ersten Ziel an: Mittagessen. Das Restaurant hatte ein bisschen Probleme mit der Elektrizität und so ging der Strom zwischendurch aus und versuchten uns in der unfreiwilligen chinesischen Version von „Dinner in the dark“. Dank neuzeitlicher Smartphones mit Taschenlampenfunktion auch kein Problem. Gott sei Dank braucht man zum Essen mit Stäbchen nur eine Hand und hat so eine Hand frei für das Ausleuchten des Tellers. Nach einigen Minuten war das Problem behoben und wir konnten unser Mittagessen gut ausgeleuchtet fortsetzen.

Nach dem Mittagessen ging es wieder in den Bus und wir fuhren zur ersten Sehenswürdigkeit: das hängende Kloster (悬空寺). Das hängende Kloster ist in 60m Höhe an den Berg gebaut. Früher waren es wohl mal an die 100m, aber durch Aufschwemmung des Tals sind es jetzt „nur noch“ 60m. Die ganze Klosterkonstruktion kam auch ohne einen einzigen Nagel bzw ohne der Verwendung von jeglichem Metall aus. Heute hat man das Kloster mit Nägeln und Metall verstärkt um dem Touristenandrang standhalten zu können. Wieso baut man ein Kloster in 100m Höhe an den Berg? Die Erklärung unseres Reiseführers war ganz simpel. Früher hatte das Tal oft mit Überschwemmungen zu kämpfen und um das Kloster zu schützen baute man in in dieser Höhe an den Berg. Heute schützt ein Staudamm das Tal vor dem Überschwemmen.

Wir standen insgesamt knapp 2 Std an um auf das Kloster gehen zu dürfen. Man durfte sich auf dem Kloster selber auch nicht zu lange aufhalten um keinen Stau zu produzieren. Ich war, trotz schwindelbedingtem Unwohlsein wirklich fasziniert von diesem Kloster.

Nach der Besichtigung ging es wieder in den Bus für eine Std bevor wir uns noch eine dreiviertel Std die Stadtmauer Datongs ansahen. Danach ging es zum Abendessen in unser Hotel und nach einem gemütlichen Beisammensein ins Bett.

Das Hotel war super. Es hatte 4 Sterne und war sehr viel luxoriöser als es Studenten bräuchten. Einzig das WLAN ließ zu wünschen übrig – es gab nämlich keines. Nach dem Frühstück und auschecken ging es wieder für eine Std in den Bus zu den Yungang Gotten.

Die Yungang Grotten (云冈石窟) waren wirklich beeindruckend. Sie wurden ab dem 5.Jh gebaut und es arbeiteten 45.000 Arbeiter an der Fertigstellung der Grotten. Die Buddhastatuen wurden von Oben nach Unten gearbeitet. Das heißt es wurden erste weiter oben „Fenster“ in den Fels gehauen und dann immer weiter runter gearbeitet. Um die Buddhas anzumalen schlug man Löcher in die Statuen, sodass man Stöcke hineinstecken könnte auf denen man stehen konnte während an den Statuen gearbeitet wurde. Danach wurden die Löcher von oben herunter verschlossen und übermalt. Bei manchen Buddhas ist die Farbe bereits abgeblättert und man erkennt die Technik, die ich gerade beschrieben habe.

Nach knapp einer Std bei den Grotten ging es wieder 1 Std nach Datong zum Mittagessen im Hotel. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder in den Bus. Wieder 6 Std, zurück nach Peking.

Ich bin froh, das ich den Trip gemacht habe, denn die Grotten und das hängende Kloster waren wirklich sehr beeindruckend, auch wenn wir aufgerundet knapp 6 Std an Sehenswertem waren und den Rest der Zeit gegessen, geschlafen haben oder im Bus saßen. Das ist natürlich insgesamt gesehen etwas im Ungleichgewicht. Dennoch hätte ich anders nicht die Möglichkeit gehabt das gesehen zu haben. Von daher: been there, done that. Abgehakt.

Ps: sorry für den Foto-Spam. Aber ist es nicht schön da?

 

Time for our second trip which leads us to Datong (大同). To be honest I’m not such a fan of chinese planned tours as everything is planned in andvance and the space for some free time and looking around is quite short. But as I knew that already from my trips I did last year in Changchun I knew what to expect – and I was ok with it.

Friday morning 7am at PKU. We jumped on the bus preparing ourselves for a 5-6h ride to Daton. I used the early morning our to get some more sleep but as there was no way to continue sleeping I spend my time studying new words. I mean; time efficiency is everything, right?

Around 1pm we arrived at our lunch-place. The restaurant had some electricity issues so the light went down when we were eating and we got to experience the chinese way of „dinner in the dark“. Due to new-age technology our smartphones are equipped with torch lights and luckily you only need one hand eating with chopsticks we were able to get a little hint on want we were having on our plate while continued eating. We all had a little laugh about that. After a couple of minutes they fixxed the problem and we were able to finish our lunch with good light to our food.

After lunch we had to ride the bus to get to the first scenic point of interest: the haning temple (悬空寺). The hanging temple is 60m up in the air constructed at the mountian wall. When it as build it was even 100m high but due to suspension it’s now „only“ 60m above the ground. The temple was constructed without any use of nails of other metals, only wood was used. Now they’ve added nails and metal to give it a little extra stability to cope with all the tourists visiting. So why build a hanging temple at 100m hight at the mountain walls? The explanation our tour guide gave us was actually quite simple: the valley was often fludded and the people didn’t the temple to be harmed by that so they’ve put it up there. Now the valley is secured by a dam so it won’t get fludded anymore.

We had to wait almost 2h ours to get up the hanging temple and once we’ve entered we could’nt spend there to much time to not create a huge holdup behind us. I was really fascinated up there, even though I was suffering some sort of fear of the hight I enjoyed it very much.

After the visit we rode the bus to the Datong city wall where we spend another 45min until we headed to our hotel where we had dinner and after some nice conversations and a beer with the others we went to bed. The hotel was really great (4 stars) but I felt it was way too luxury for students like us. The only thing was the problem with the wifi as there was no.

After breakfast and checking out we rode the bus for around an hour to get to the Yungang grottes (云冈石窟). They really blew my mind. They’ve been build from the 5th century onwards and there were around 45.000 workers carving those buddha figures. They have been carved from top to bottom. Which means they first made the „windows“ higher up and working their way down. To paint the statues they’ve made holes into the statues to but wodden sticks in there on which they could stand whilst colloring. After that they started removing, filling them up and overpaining them again from top to bottom so you won’t see the holes anymore. As most oft he paint has already faded away you can now clearly see their way of doing the statues which I found quite interesting.

After around an hour we got on the bus for another our to get back to the hotel were we had lunch and afterwards it was bus again for 6 hours, back to Beijing.

I’m really glad I did the trip as the grottes and the temple were just so great to have been seen in reality. Suming up we spend around 6h at those secenic places and the rest of the time we were eating, sleeping or sitting on the bus which brought that whole thing a little out of balance. But still, there is no other possibility seeing those kind of things in a different way of travelling, so I’m happy about that. Follwing the slogan: been there, done that – check.

Ps: sorry for the spam, but isn’t it just beautiful?

Qingdao 2 - 青岛

Tag 2 meines Kurztrips. Aufwachen im 27. Stockwerk ist zumindest was den Ausblick betrifft etwas wirklich Feines. Wenn man seine Augen sehr anstrengt kann man sogar ein Fitzelchen Meer erspähen. Nach dem Frühstück geht es nochmal Richtung Sailing Area.

Das Wetter spielt heute sehr viel besser mit. Die Sonne scheint, es ist schön warm und es geht ein leichter Wind. Jonas und Vincent nutzen die Chance, kaufen sich einen Drachen und lassen ihn steigen. Wir schlendern gemütlich am Wasser entlang und brechen dann auf Richtung Strand, da die Freundin von Pusu noch NIE das Meer gesehen hat, bzw noch nie an einem Strand war.

Ich habe es so sehr genossen einfach barfuß am Strand entlang zu laufen. Das Wasser war noch relativ kalt aber ich war einfach nur glücklich; Sand unter meinen Füßen, den Geruch von Meer in meiner Nase und Sonne auf meinem Gesicht. Kann ein Tag besser sein?

Nach dem Mittagessen sind wir alle ein bisschen erschlagen und machen auch nicht mehr viel außer unser Gepäck holen und uns von den Mädels verabschieden. Ich hoffe wir sehen uns wieder. Wir hatten so viel Spaß und vor allem korrigieren die beiden Damen uns fleißig im Chinesisch oder schlagen uns bessere Satzkonstruktionen vor.

Die Mädels müssen zum Flughafen und wir zum Bahnhof. Auf dem Weg zum Bahnhof geht es noch schnell an der Bierstraße und der Tsingtao Bier Brauerei vorbei bevor wir uns auf unsere Fahrt im Nachtzug vorbereiten. Ich liebe Nachtzug fahren; es ist günstig, man verliert keine Zeit sondern legt sich schlafen und wenn man aufwacht ist man am Ziel. Das sollte es in Deutschland auch in dem Umfang geben. Es ist eine super komfortable und praktische Art zu reisen.

Um 6:10 kommt der Zug in Peking an und wir beeilen uns nach Hause zu kommen, denn um 8:20 geht für die Jungs die Uni los. Ich habe zum Glück noch eine Schonfrist bis 13:10.

Ich muss sagen ich hatte ein rundum gelungenes Wochenende. Es war tierisch anstrengend aber es tat so gut einfach mal raus zu kommen und vor allem so eine schöne Stadt wie Qingdao zu erkunden.

 

Second day of my short trip to Qingdao. Waking up on the 27th floor isn’t too bad actually when it comes to the sight you get when opening your eyes. If you watch carefully you can even see a tiny bit oft he sea. After breakfast we went again to the sailing area.

The weater is playing nice on us today. The sun is shining, it’s warm and you have a nice breeze on your skin. Vincent and Jonas take the chace to buy a kite and while we are walking down the way at the seaside we’re just enjoying everything around us. After we finishing our walk we’re taking the bus tot he seaside as Pusu’s friend has never been to sea or at a beach.

I’m enjoying so much spending time at the seaside. Having the feel oft he sand under my feed, the smell of the sea in my nose and a breeze in my hair. Can a day get any better?

After lunch we’re all a little tired and don’t do much before heading to grab our luggage and seeing the girls of as they have to catch a flight and we the night train back home. Before catching the train we’re taking a short walk trough the tsingtao beer street.

The night train is just my favourit. It’s time efficiend and I love going to sleep, waking up and being right at the destination. It’s cheap and you don’t have to pay another night at a hotel or something like that. We should have that more in Germany.

At 6am the train drives into the train station in Beijing. We’re hurrying home to get the boys to Uni on time (8am). I had some time to settle before my uni started in the afternoon at 1pm. I have to say; I had a great weekend. It was so exhausting but it was so good going out and seeing something different I was really enjoying myself. Best part so far.

Qingdao – 青岛

Der erste unserer Wochenendtrips steht bevor. Jonas, Vincent und ich wollen eine Studentin (Pusu) aus Nanjing wieder treffen. Kennen gelernt haben wir uns bei AIMUN. Da Nanjing aber leider doch etwas weit ist für einen Kurztrip haben wir uns auf die Mitte geeinigt und uns Qingdao (青岛) als Treffpunkt rausgesucht. Sie würde auch noch eine Freundin mitbringen.

Qingdao ist eine verhältnismäßig kleine Stadt an der Küste mit ca 3mio Einwohnern. Die Stadt ist eine ehemalige Deutsche Kolonie und im Ausland hauptsächlich für ihr Bier namens Tsingtao bekannt. In einer der vielen Abrisswellen, die China in den letzten Jahrzehnten immer wieder überrollten wurden viele der alten deutschen Gebäude abgerissen und durch neue Hochhäuser ersetzt. Später stellte man fest, das diese doch eigentlich zum Charme der Stadt und zur Kultur und Vergangenheit dieser Stadt gehören und begann wieder Bauten in diesem Stil aufzubauen.

Die Jungs fuhren bereits am Donnerstag mit dem Nachtzug gen Süden. Ich hatte am Freitag ja noch meine Preiverleihung des Video-Kontests und entschied mich Samstag in aller Frühe einen Schnellzug zu nehmen und ihnen nachzureisen.

Mein Zug ging um 7:25. Da ich mein online gekauftes Ticket noch abholen musste wollte ich gerne eine Std früher da sein – schließlich weiß man in Peking nie wann es wo wie voll sein wird. Das hieß für mich Wecker auf 4:30 und um kurz nach 5 aus dem Haus.

Am Bahnhof hat alles gut geklappt und ich saß Pünktlich in meinem Zug der mich nach Süden bringen sollte. Mit mir im Abteil eine ganze Schulklasse im Alter von 12-15 Jahren. Die Lehrerin empfand kurz vor 8 für einen tollen Zeitpunkt mit Mikro ein bisschen Unterricht zu geben. Den Schlaf zum Krafttanken für den Tag konnte ich mir somit abschminken.

Um halb 1 war ich in Qingdao und zog vom Bahnhof erst einmal los Richtung Meer. Es waren statt der erwarteten 24 Grad leider nur 14, was mich etwas unvorbereitet traf. Trotzdem war ich sofort begeistert vom ersten Eindruck der sich mir bot. Ich muss gestehen sobald ich mein Meer habe fällt es mir aber auch sehr schwer eine Stadt nicht zu mögen.

Ich setzte mich auf eine Bank direkt am Meer und wollte einfach die Szenerie die mich umgab genießen. Leider wurde ich dabei sofort unterbrochen. Ein Chinese kam auf mich zu und fragte woher ich komme und so weiter. Mit ihm kam auf sein Smartphone am Selfiestick und darin eine ganze Community, die sich via Livestream zugeschalten hatte. Sein Job ist es mit diesem Livestream seine Zuschauer zu unterhalten und sie können ihm während dessen immer Fragen stellen und so weiter. Das ganze zog sich leider ziemlich in die Länge und ich war froh als die Jungs sich meldeten und wir uns zum Mittagessen trafen.

Nach dem Mittagessen zog ich alleine weiter. Die Anderen waren müde und ich wollte etwas von der Stadt sehen. Ich nahm also den Bus Richtung eines deutschen Viertels. Der Bus fuhr angenehm langsam und ich konnte alles in touristenfreundlichem Tempo an mir vorbeiziehen lassen.

Das deutsche Viertel war schön. Die Bilder sind leider nicht so gut geworden. Durch die Hecken war die Kamera doch sehr irritiert auf was ich gerne den Fokus hätte und somit kann ich Euch leider nicht wirklich zeigen WIE schön es dort war.

Danach fuhr ich Richtung Sailing Area der Olympischen Spiele. Dort wartete ich schlenderte ich bis Sonnenuntergang herum und genoss die gebotene Aussicht.

Trotz des Wetters habe ich mich verliebt, in diese Stadt. Mit gefällt die Mischung aus Hochhäusern, Meer und kleinen Siedlungen mit viel Grün super gut. Sollte ich nochmal für eine längere Zeit nach China kommen wäre diese Stadt wohl meine erste Wahl.

Zum Abendessen trafen wir uns alle wieder und aßen draußen typisch chinesisch. Pusu hatte noch 3 Freunde eingeladen und so waren wir eine lustige Runde und beendeten den Abend mit gemütlichem Beisammensein und ein bisschen Tsingtao-Bier.

 

The first of our short trip is going to Qingdao (青岛). Jonas, Vince and I wanted to meet up with a student (Pusu) we met at AIMUN. She is from Nanjing but as Nanjing is a little too far for a weekend trip we decided to go to Qingdao to meet her and her friend.

Qingdao is a comparetively small city with around 3mio inhabitants. The city is a former german colony and I think the most popular thing about the city is their beer which is called Tsingtao and is exported to many many countries. During the rebuiling and new constructing in China they have put many of the german architecture down to build new skygrapers. After some time they actually realised that those german builings have become part of their culture and they started rebuilding those kind of houses. So now you can see pretty german architecture from about a hundred years ago and new buildings which have some german influence. A part from that you of corse have those typical chinese business districts.

The boys drove down on Thursday via night train but as I had this video-contest thingy on Friday and I didn’t want to take the night alone I took the first train on Saturday to follow them.

That means for me: setting the alarm on 4.30am and shortly after 5 leaving the house to the south railway station. The ride to the station takes about an hour and you have to be there very early to collect you ticket and stuff. After going through 3 securtity checks and getting the ticket I was sitting in the train and we left on time at 7.25am to Qingdao. With me was a wohle calss of 12-15y old kids and their teacher who thought a Saturday morning at 7.30 is actually a great time to pull out a micro and holding class right on the train.

I was hoping on getting some sleep as a preperation fort he da but nope. I ain’t gonna get that so I was studying and short after lunchtime I arrived in Qingdao. After I got out of the train I directly headed to the seaside. Instead oft he expected 24 degrees it actually was 14. The wind was blowing like it is just normal at the seaside but I was freezing.

I had a walk at the seaside. It’s just so calming and I really needed some time off to relax a little and I was just sucking up the good feeling of salt water and smell from the sea. I sat down on a bench and it didn’t take that long until a chinese guy walked up to me with his selfiestick. With it came the livestream on his phone with a live chat sort of thing. So his job ist o walk around the city and to enjoy his watching comunity. Unfortunately this whole thing was really draging on and I was happy when the boys called for a late lunch and I took the bus to see them all.

After lunch was took the bus on my own again to see some placed I’ve been googeling in advance. The bus was driving to slow I was a happy tourist to be able to see a lot while riding the bus without having to actually leave the bus as it kept on raining this afternoon. I got off the bus at the former german district and the houses there were just beautiful. Sadly they were surrounded by hedges. I had no problems seeing through them but my camera was quite irritated what to put the focus on so I can’t show you a lot of those buildings.

After that I headed to the former olympic sailing area and spend the time walking around and enjoying the surrounding scenery until sunset.

Even though the weather was so bad, I have to admit that I fell in love that day. I fell in love with the city. If I’ll go back to China again for a longer period I think Qingdao would be my place to go.

Video-Contest

Vor einigen Wochen habe ich Euch von einem „Videodreh“ berichtet. Was ist daraus geworden und worum ging es da eigentlich?

Das Video habe ich im Zusammenhang eines Contests gedreht. Der Contest fand unter dem Thema „meine Geschichte über China“ (我的中国故事) statt. Aufgabe war es ein Video zu drehen in welchem man seine persönliche Erfahrung mit China erzählt. Was ist das erste woran Du denkst wenn Du an Deine Beziehung zu China denkst?

Meine Geschichte, die ich erzählt habe ist über eine Zugfahrt die ich letztes Jahr unternommen habe. Auf dieser Zugfahrt habe ich ein kleines Mädchen getroffen, die ganz fasziniert davon war herausgefunden zu haben das Menschen aus anderen Ländern eben nicht unbedingt wie sie aussehen, das sie sogar eine andere Sprache sprechen die sie nicht verstehen kann. Sia sah mich Vokabeln lernen und fragte mich weshalb ich denn noch nicht schreiben könne obwohl ich schon so groß bin. Sie selbst hatte auch ein kleines Buch dabei zum Vokabeln lernen, sie ist allerdings gerade 5 Jahre alt. Ich wusste erst nicht genau was ich sagen sollte. Irgendwie hatte sie ja recht. Ich bin 21 und kann noch nicht schreiben, das ist schon etwas komisch. Ich erklärte ihr also dass das auch damit zusammenhängt das sie uns nicht verstehen könne. Wir sind keine Chinesen und sprechen kein Chinesisch. Wir kommen aus einem anderen Land und sprechen und schreiben anders.

Dieses kleine Mädchen ist das erste was mir in den Sinn kommt wenn ich an China denke. Kleine Kinder sind die ehrlichsten, offensten und interessiertesten Menschen. Ich finde es so schön, dass sie eben (noch) nicht hinter dem Rücken über alles fremde und andere reden sondern geradeheraus ihre Fragen stellen. Sie wollen VERSTEHEN wieso Dinge so sind wie sie sind und das macht die Kindheit ja auch so kostbar. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken und zu erleben.

Leider habe ich die Abgabefrist des Videos etwas verbummelt und so blieben mir gerade einmal ein paar Stunden für das Drehen und Schneiden des Videos. Ich bin auf das Ergebnis dementsprechend nicht sonderlich stolz ABER ich bin stolz meine Geschichte auf Chinesisch erzählt zu haben, was das ganze mehr zu einer kleinen persönlichen Challenge für mich machte.

Die Videos der Anderen Teilnehmer waren teilweise wirklich faszinierend. Nicht nur von Inhalt her sondern auch von den Chinesischkenntnissen der einzelnen Personen.

Heute war die große Preisverleihung und um es gleich vorweg zu nehmen; ich habe keinen nennenswerten Platz erlangt. Wer allerdings (meiner Meinung nach auch völlig zu recht) den ersten Platz gemacht hat ist eine liebe Kommilitonin, die auch sonst in ihrer Freizeit gerne Videos dreht. Wir waren alle total begeistert von ihrem Video und sowohl ich als auch meine Freunde haben es ihr wirkliche gewünscht zu gewinnen weil sie es einfach verdient hätte.

Des Weiteren gab es noch zwei zweite Plätze, die vergeben wurden. Das eine war ein Video ohne einer gesprochenen Geschichte und das andere war ein Video von einem Israeli, dessen Chinesische einfach nur klasse ist.

Außerdem gab es noch 2 dritte Plätze, die an ein Video von einem aus Japan kommenden Austauschstudenten und ein Video von einem Koreaner was einem auch einen Eindruck einiger schöner Plätze gewährt.

Schaut Euch gerne mal die Videos an, auch wenn ihr kein Chinesisch versteht sind da wirklich schöne Impressionen dabei. Die farbigen Wörter sind mit dem Link hinterlegt, der Euch direkt zu den Videos der einzelnen Person führt.

Alles Videos der ersten 15

Ps: falls Euch das Video von Anna gefallen hat, schreibt doch bitte was in die Kommentare dazu. Sie würde sich riesig über ein Feedback freuen, glaube ich 🙂

 

A couple of weeks ago I was talking about a video I had to shoot and I now want to tell you what it’s all about.

I shot the video because of a competition I was participating in. The contest was called „my story about China“ (我的中国故事). Required was a video which deals with our personal and idividual impression or relation to China. What ist he first thing which comes to your mind when you think about China?

My story was about a little girl I met last year riding the train. She was a very curious 5-year old. She asked her granddad why we don’t look alike them and why she doesn’t understand a word we’re talking. She was very faszinated finding out that people from other countries don’t necessarily look like chinese people do and they don’t speak the same language either. When she saw me studying chinese vocabulary she was really confused and asked me how it comes that I’m so big but I still can’t write properly. She herself also had a little book for studying how to write but was is 5 years old. I first didn’t know what to say, I mean she was right. I’m 21 and still not able to read/write. I explained her that it’s also because oft he fact that we’re not chinese. We speak and write different. With that it seemed like I’ve blown your mind. I really like those kind of conversation as kids don’t talk about people who are different behind their back; they just ask right away. They are so curious about everything ne wand that I find really refreshing.

Unfortunately I lost track about the deadline and so I ended up only having one afternoon shooting and cutting the video. Because of that the outcome wasn’t like I wanted it to, but I’m proud to manage to do a video in chinese and i handed it in.

So today was the „big“ day oft he announcment of the winner:

To take it ahead: no, it’s not me. Some oft he videos were greatly done and faszinating. We had two people who got on the second place. One was from an exchange student from Japan and the other from a boy from Korea who gave us a really good impression on the places of interest and his experience. The two second places went to withought any spoken story and the other was from a student from Israel whos chinese is just incredible.

But. Who got the first place? It was my lovely fellow student Anna. Her video is truely amazing. As she also likes making videos outside such competitions I hope she takes this compliment of winning as a hint to start showing us a little more of her shooting skills. We’re all so happy for her because she really hard-earned it.

Even though you might not understand chinese (some of the videos are in english as well) you should check them out as some of them can give you a nice impression of China. If you klick on the highlighted words it leads you directly to the video I’m telling you about.

the videos of all of the first 15 students

short note: IF you liked Anna’s video I’d like to ask you for your opinion in the comments, I think she’d love to hear some feedback. Until then… 🙂

 

Reisepläne – Travel plans

Uns ist vor ein paar Tagen aufgefallen, das uns kaum noch Wochenenden für Kurzausflüge bleiben bis zum Beginn der Klausurenphase. Irgendwie geht auf einmal alles sehr schnell.

Was steht also noch an bevor es ernst wird?

Einer von der Uni geplanter Ausflug geht nach Datong, davon werde ich Euch dann ausführlicher berichten. Privat planen wir gerade aber noch 2 kleine Wochenendtrips. Einer der beiden Trips soll nach Qingdao gehen. Qingdao liegt ca auf halber Strecke südlich Richtung Shanghai. Qingdao ist als ehemalige, deutsche Kolonie bekannt. Das bekannteste im Westen ist wohl das Tsingtao-Bier was aus dieser Region stammt. Es gibt dort einen schönen Strand und angeblich auch wirklich schöne deutsche Architektur und das mitten in China. Wieso genau Qingdao? Das Ganze hat sich eher zufällig ergeben, da wir uns mit einer lieben Dame von AIMUN treffen wollten. Sie selbst wohnt in Nanjing, was uns für einen Wochenendausflug dann doch zu sportlich war. Wir haben uns also beratschlagt und treffen uns jetzt quasi auf der Hälfte. Auch wenn es nicht gerade die Hälfte ist, ist es auf jeden Fall eine super Lösung. Geradezu zwei Fliegen mit einer Klappe.

Der andere Ausflug geht nach Xi’an. Xi’an liegt südwestlich von Peking im Landesinneren und ist vor allem wegen der Terrakottaarmee bekannt. Wir sind der Meinung, das wenn wir schon die Möglichkeit haben dort hin zu fahren sollten wir die Gelegenheit beim Schopfe packen und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Chinas mal in Augenschein nehmen. Ich bin sehr gespannt ob das alles so hinhaut wie wir es uns vorstellen und halte Euch natürlich auf dem Laufenden…

 

A couple of days ago we found out that we don’t have a lot of weekends left before the exam preperation will start. Somehow time is flying at the moment.

So. What do we want to do for those left weekends?

There is one trip coming up, organized by the uni and it is going to Datong. I’ll tell you about that trip at another point. We also are planning on two small weekend trips which we’re organizing privately. One oft he trips is going to Qingdao City. Qingdao is almost half way down southn on the way to Shanghai. It is a former german colony and I think the most commonly known thing about Qingdao is the Tsingtao-beer which is from there. There is a nice beach and I’ve heard of some pretty german architecture which can be found there and that in the middle of China. Haha. But why exactly Qingdao? It all wasn’t planned on purpose but we wanted to meet up with another student we met at the AIMUN conference. She lives in Nanjing which is a little too far for a short trip and so we decided to meet in the middle. Actually it’s not the middle but the nicest city around to visit on the way and so it’s kind of a win-win situation.

The other trip on which we want to go is going to go to Xi’an. I think everyone knows this city wether he has something to do with China or not. Xi’an is the city where the Terra-Cotta Warriors or also known as Terracotta Army  is located and this is one of the most famous chinese places of interest. As we have another weekend left we’ll take the chance and travel there. I’m so excited about it. I really hope we’ll manage to plan everything through. I’ll keep you updated on how’s it going…

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Chinesische Küche – Chinese Cuisine

Mit meiner Fruktose-, Glukose-  und Histamin Intoleranz habe ich mir keine großen Chancen auf abwechslungsreiche Mahlzeiten gemacht. Tatsächlich ist es aber doch so, wie meine Ernährungsberaterin mir prophezeit hat: ich vertrage so unglaublich viel und habe quasi keine Probleme was Obst und Gemüse angeht. An Äpfel und andere Dinge, die sich bei mir als äußerst kritisch rausgestellt haben traue ich mich zwar dann doch nicht heran, aber ich konnte die Erdbeerzeit genießen und kann regelmäßig auch größere Mengen an Obst und Gemüse vertragen.

Wieso? Ich weiß es nicht genau. Ich glaube es hängt vor allem mit dem großen Konsum an Reis, sprich Kohlenhydraten zusammen. Wenn ich etwas esse was ich nicht so gut vertrage und vorher immer etwas Reis esse nimmt mir mein Magen tatsächlich kaum etwas übel.

Was esse ich also die ganze Zeit hier in China?

Hauptsächlich esse ich tatsächlich in der Mensa. Die Uni hat so viele Mensen, das Angebot ist super vielfältig und auch extrem günstig. Pro Mahlzeit zahle ich zwischen 2-10 Yuan (0,27 cent – 1,36€). Da unsere Küche nicht wirklich als ausgestattet bezeichnet werden kann und wir auch nicht wirklich in eine geeignete Ausstattung investieren wollten haben wir noch nicht einmal gekocht.

Wenn wir essen gehen machen wir es meist auf chinesische Art: alles in die Mitte bestellen und jeder eine kleine Schale Reise dazu. Ich liebe diese Art zu essen. Sonst sitzt jeder vor seinem Gericht und man fragt sich durch ob man hier und da mal probieren dürfe. So kann einfach jeder von allem essen und die Auswahl ist einfach immer viel größer, da gilt natürlich immer das Motto „je mehr Leute man fürs Essen zusammen trommeln kann, desto besser“.

Ich habe in der vergangenen Zeit einfach ein bisschen mitfotografiert was sich vor mir so auf dem Esstisch ausbreitet und wollte Euch das hier mal kurz vorstellen. Das Pekinger, bzw das Essen im Norden (dongbei 东北) ist recht fettig und ölig, aber durchaus lecker. Ich habe hier schon das ein oder andere Gericht sehr lieb gewonnen.

Bevor ich zurück fliege werde mich auch auf jeden Fall noch mit ein paar chinesischen Kochbüchern eindecken damit ich zuhause in Deutschland mal meine Kochkünste etwas auf die Sprünge helfen kann.

 

With having an fructose-, glucose- and histamine intolerance I thought I wouldn’t have a chance to eat a great diversity of food. In fact it turned out like my nutritionist said: I’m able to eat so many kinds of fruits and vegetables, I’m so glad to not have to stick to like 2-3 kinds of dishes. It’s almost like I don’t even have intolerances. I mean, I still don’t dare to eat apples and fruits/vegetables which are really really bad for me but I can eat strawberries, watermelone and so on. I am so happy about that as I’m just such a fruit lover.

But why? I really don’t know why. I think it has something to do with the lager amount of rice I’m eating. Carbohydrates are helping my stomach a lot coping with froctuse, glucose and histamine. Every time I eat I also eat a little amount of rice first so my stomach won’t complain too much and it works perfectly.

So what do I eat here in China?

Mainly I actually go tot he cantine on campus. On the campus are so many cantines, the offer is amazingly big and real cheap. One dish is from2-10 Yuan. As our kitchen has no usable stuff to actually prepare food and we don’t see buying all that for that short period of time we didn’t cook once.

If we go out to have food we take in the chinese style: everything in the middle and each person an extra bowl of rice. I love this style of eating. Otherwise everyone has his own dish and always ask if you can try a little from this or that plate. But if everything is put in the middle you have such a great diversity ever time you go tot he restaurant, of corse it followst he given slogan „the more people you can gather the greater diversity you will be able to enjoy“.

During the last couple of weeks I kept taking photos of the dishes I’ve mainly been eating and I want to show you some of these. The food in Beijing is quite oily as it is the whole northern part of China (Dongbei 东北) but really tasty. I found quite a few dishes I really enjoy eating by now.

Before I’ll head back off to Germany I will buy some cooking books to teach me a little oft he chinese cuisine. I really feel like I have to catch up on some cooking skills.